Fettleber und Ernährung

Fettlebererkrankungen steigen stark an - bereits jede/r  5. leidet an dieser Erkrankung. An der Entstehung ist unser Lebensstil und somit die Ernährung maßgeblich beteiligt. Mit einer gezielten Ernährungstherapie kann eine Fettleber rückgebildet werden und Spätfolgen der Erkrankung können vermieden werden.

Unter Fettlebererkrankungen verstehen wir folgende Krankheitsbilder:

  • Alkoholische Fettleber (AFLD)

  • Nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD)

Die nicht-alkoholische Fettleber kommt deutlich häufiger vor als die alkoholische Fettleber. In weiterer Folge kann es neben der Fetteinlagerung zu einer Entzündung des Lebergewebes (Steatohepatitis) und zu einer Leberzirrhose kommen.

Neben einer ungünstigen Ernährung können Übergewicht/Adipositas, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Medikamente und Infektionen an der Entstehung deiner Fettleber beteiligt sein.

Der Einfluss der Ernährung 

An der Entstehung der nicht-alkoholische Fettleber sind vor allem westliche Ernährungsgewohnheiten maßgeblich beteiligt. Der Konsum zucker- und fettreicher Lebensmittel bei gleichzeitigem Bewegungsmangel sorgt dafür, dass sich im Lebergewebe vermehrt Fett einlagert. Bei der alkoholischen Fettleber ist eine Reduktion des Alkoholkonsums die sinnvollste Maßnahme.

 

 

Grundregeln für eine leberfreundliche Ernährung

  • Zucker nur in Maßen: Maximal 10% unserer Tagesenergie sollte durch Zucker zugeführt werden. Kommen Limonaden/Säfte, Süßigkeiten, Mehlspeisen und Co. regelmäßig in unserem Speiseplan vor, wird dies schnell überschritten und unsere Leber wandelt überschüssigen Zucker in Fett um.

  • Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate: Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten werden von unserem Körper schnell aufgenommen und verstoffwechselt. Einen Überschuss an diesen "einfachen" Kohlenhydraten wandelt die Leber in Fett um. "Komplexe" Kohlenhydrate in Vollkornprodukten enthalten Ballaststoffe und werden deutlich langsamer von unserem Körper aufgenommen.

  • Fettmenge & Fettqualität beachten: Gesättigte Fettsäuren in tierischen und industriell gefertigten Lebensmitteln sollen nicht im Übermaß in unserer Ernährung vorkommen. Sie lösen Stress in den Leberzellen aus, der den Verlauf der Fettleber negativ beeinflusst. Wertvollen ungesättigte Fettsäuren in pflanzlichen Ölen, Nüssen und Fisch den Vorzug geben.

  • Energiezufuhr anpassen:  Bei Übergewicht wird das Körpergewicht reduziert, was sich auch positiv auf die Leber und andere Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes auswirkt. Wichtig ist, auf eine langsame Reduktion des Körpergewichts von max. 0,5 - 1kg pro Woche zu achten.

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